Recruiting mit Video
Employer Branding mit Video: Warum Bewerber zuerst schauen
Bewerber schauen sich dein Unternehmen online an, bevor sie sich bewerben. So stärkst du deine Arbeitgebermarke mit Video, auf der Karriereseite und in Social Media.
Kurz gesagt: Employer Branding mit Video bedeutet, deine Arbeitgebermarke dort sichtbar zu machen, wo sich Bewerber informieren: auf der Karriereseite, in Social Media, in Stellenanzeigen und auf Bewertungsportalen. Wirksam wird es nicht durch einen einzelnen Film, sondern durch regelmäßige, ehrliche Einblicke, bei denen deine Mitarbeitenden mitgestalten. Ein Recruitingvideo ist dabei ein Baustein, die Strategie dahinter entscheidet über die Wirkung.
Bevor sich jemand bewirbt, informiert er sich meist online über das Unternehmen. Was dort zu sehen ist, prägt den ersten Eindruck als Arbeitgeber, lange bevor es ein Gespräch gibt. Employer Branding bedeutet, diesen Eindruck bewusst zu gestalten. In diesem Beitrag geht es um die Strategie: was eine Arbeitgebermarke ausmacht, wo Video wirkt und wie du dranbleibst.
Was ist Employer Branding?
Employer Branding ist der Aufbau einer Arbeitgebermarke. Sie beschreibt, wofür ein Unternehmen als Arbeitsplatz steht: Werte, Arbeitsweise, Entwicklungsmöglichkeiten und das Miteinander im Team. Jedes Unternehmen hat eine Arbeitgebermarke, ob es will oder nicht. Die Frage ist nur, ob sie bewusst gestaltet wird oder sich zufällig aus Bewertungen, alten Fotos und Stellenanzeigen ergibt.
Warum schauen Bewerber zuerst online?
Eine Bewerbung ist eine wichtige Entscheidung. Bevor jemand sie trifft, will er wissen, worauf er sich einlässt. Die Karriereseite, die Social-Media-Kanäle und Bewertungsportale liefern dazu die ersten Antworten. Wer dort nur Textbausteine findet, füllt die Lücken mit eigenen Vermutungen. Wer dagegen echte Menschen und echte Arbeitsorte sieht, kann sich ein Bild machen und sich deutlich leichter für den nächsten Schritt entscheiden.
Warum wirkt Video im Employer Branding so stark?
Werte und Teamgeist lassen sich in Worten beschreiben, wirken im Video aber deutlich greifbarer. Man sieht, wie Kollegen miteinander umgehen, hört, wie sie über ihre Arbeit sprechen, und bekommt einen Eindruck von der Atmosphäre. Das sind genau die Informationen, die in einer Stellenanzeige fehlen und die Bewerber am meisten interessieren.
Wo solltest du Arbeitgebervideos einsetzen?
Video entfaltet seine Wirkung erst, wenn es an den richtigen Stellen auftaucht. Die wichtigsten Einsatzorte sind:
- Karriereseite: der naheliegendste Ort für einen Arbeitgeberfilm und Mitarbeitenden-Porträts.
- Social Media: hier sind viele potenzielle Bewerber täglich unterwegs, ohne aktiv nach einer Stelle zu suchen.
- Stellenanzeigen: ein kurzer Clip zur konkreten Stelle hebt die Anzeige von anderen ab.
- Messen und Ausbildungsbörsen: bewegte Bilder ziehen am Stand mehr Aufmerksamkeit als Roll-ups.
- Onboarding: neue Mitarbeitende lernen Abläufe und Kollegen schon vor dem ersten Tag kennen.
Wie baust du eine Arbeitgebermarke mit Video langfristig auf?
Ein einzelner Film ist ein guter Anfang. Wirkungsvoller ist es, die Arbeitgebermarke kontinuierlich zu zeigen. Ein bewährter Aufbau sieht so aus:
- Ein Kernfilm für die Karriereseite, der zeigt, wofür du als Arbeitgeber stehst.
- Regelmäßige kurze Formate für Social Media, zum Beispiel Porträts, Einblicke in Projekte oder Beiträge zu Ausbildung und Teamevents.
- Stellenbezogene Clips, die bei Bedarf schnell aus dem vorhandenen Material entstehen.
So entsteht über die Zeit ein stimmiges Bild, das Vertrauen schafft. Wie du dafür einen Rhythmus findest und Drehtage bündelst, zeige ich im Beitrag zur Content-Planung für Social-Media-Videos.
Warum zahlt sich Ehrlichkeit aus?
Bewerber merken schnell, wenn Inhalte geschönt sind. Ein authentisches Bild mit echten Aussagen ist langfristig wertvoller als perfekt inszenierte Szenen. Ehrlichkeit hilft auch dabei, Menschen anzusprechen, die wirklich zum Unternehmen passen und bleiben möchten. Wer sich bewusst für einen Arbeitgeber entscheidet, den er vorher gut kennengelernt hat, wird seltener in der Probezeit wieder gehen.
Wie bindest du deine Mitarbeitenden ein?
Die besten Botschafter einer Arbeitgebermarke sind die eigenen Mitarbeitenden. Bezieh sie früh in die Planung ein, frag nach Themen und lass sie mitgestalten. Das erhöht die Bereitschaft, vor der Kamera zu stehen, und sorgt für Inhalte, die intern wie extern überzeugen. Hilfreich ist, die Teilnahme freiwillig zu halten und vorher zu klären, wo und wie lange die Videos eingesetzt werden.
Wie du Mitarbeitende im konkreten Dreh gut vorbereitest und was ein einzelnes Recruitingvideo zeigen sollte, liest du im Beitrag Recruitingvideos: Authentische Einblicke für Bewerber.
Wie misst du, ob Employer Branding wirkt?
Employer Branding wirkt langfristig, aber es lässt sich beobachten. Aussagekräftige Hinweise sind zum Beispiel:
- mehr und passendere Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen,
- Bewerber, die im Gespräch auf deine Videos Bezug nehmen,
- mehr Initiativbewerbungen,
- Wiedergabedauer und Interaktionen bei Arbeitgeber-Inhalten in Social Media,
- weniger Kündigungen in der Probezeit.
Fazit
Video macht Employer Branding sichtbar. Wer regelmäßig und ehrlich zeigt, wie die Arbeit im Unternehmen aussieht, wird für die richtigen Bewerber leichter auffindbar und attraktiver. Entscheidend ist nicht ein perfekter Film, sondern ein stimmiges Gesamtbild über alle Kanäle.
Ich begleite Unternehmen in Braunschweig, Helmstedt, Wolfsburg und Magdeburg beim Aufbau ihrer Arbeitgebermarke mit Video: vom Kernfilm für die Karriereseite bis zu regelmäßigen Clips für Social Media. Mehr dazu findest du bei meinen Leistungen. Lass uns im kostenlosen Erstgespräch über deine Arbeitgebermarke sprechen.
Du planst ein Video für dein Unternehmen?
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welches Format zu deinem Ziel passt – unverbindlich und persönlich.